Ferienfreizeit

Ein Bericht von Adrian (16 Jahre)

Die Sommerferien waren nah und wir fragten uns, ob wir dieses Jahr in den Ferien auf Freizeit fahren. Die Betreuer kamen zu uns und schlugen vor „zu Zelten“ – für eine Weile war es still. Zelten ah ha.

Mitte der Ferien sollten wir dann die Zelte zur Probe aufstellen, unsere Begeisterung wuchs immer mehr, als wir es zuerst nicht schafften, die Zelte auszustellen. Doch dann klappte es und die Zelten standen und wir waren uns alle sicher „wir sind startklar“.

Am Montagmorgen ging es los, wir packten unsere Sachen ins Auto und fuhren los. Eine lange Fahrt bis nach Neustadt in Holstein an der Ostsee stand uns bevor, doch auch diese haben wir gut überstanden. Als wir endlich ankamen, haben wir erst einmal unser Lager aufgeschlagen. Es zeigte sich, dass das Probeaufstellen der Zelte sich gelohnt hatte, ratz fatz standen unsere Zelte. Wir gingen dann zum Strand. Einige waren in der doch sehr kalten Ostsee baden und ein paar von uns haben sich erstmal faul in die Sonne gelegt. Vom Strand aus konnten wir den Hansapark sehen, dort wollten wir am nächsten Tag hin.

Im Hansapark hatten wir alle einen riesen Spaß und auch die Betreuer drehten ein paar Runden in den Karussellen. Nach diesem anstrengenden Ausflug hatten wir keine Lust mehr den Campingkocher anzuschmeißen und waren beim Italiener am Strand essen. Satt und zufrieden sind wir in den zum Campingplatz gehörenden Freizeitraum gegangen. Hier konnte man Billard, Tischtennis und Dart spielen oder auch Tischkickern. Der Freizeitraum wurde zu unserem liebsten Aufenthaltsort.

Am Mittwoch ging es dann in die Stadt zum Shoppen und Eis essen. Nachdem wir unser Geld auf den Kopf gehauen hatte, spazierten wir zurück zum Campingplatz und verbrachten unseren letzten Abend mit Gesellschaftsspielen und Yoga.

Am Donnerstagmorgen haben wir dann unsere Sachen gepackt und sind zum Jugendhof zurück gefahren. Wir waren alle positiv überrascht, dass man beim Zelten so viel Spaß haben kann.

Grüße Adrian